Sherlock Holmes (2009) – Review
Das letzte Mal, dass ich mit Sherlock Holmes in Kontakt kam ist schon ein wenig her. Damals war es Kein Koks für Sherlock Holmes, doch wer einen ähnlichen Film erwartet, der hat die Rechnung ohne Guy Ritchie gemacht.
Zum Inhalt des Films: Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) verhindert mit Hilfe seines Partners Dr. Watson (Jude Law) den Mord an einer jungen Frau und bringt Lord Blackwood (Mark Strong) dafür ins Gefängnis und dann an den Galgen. Wenige Tage später scheint der tote Lord Blackwood wieder auferstanden zu sein, und er zieht eine Spur des Todes hinter sich her. Holmes, der sich jetzt auch noch mit einer ehemaligen Gegnerin Irene Adler (Rachel McAdams) rumschalgen muss, setzt das Puzzle Stück für Stück zusammen und kommt einer Verschwörung auf die Spur, die bis in die höchsten Kreise der Regierung reicht.
Wer einen Krimi-Klassiker erwartet, der sollte diesen Film nicht gucken. Sherlock Holmes in der Adaption von Guy Ritchie hat zwar viele kriminologische Elemente, doch die vielen Gewaltszenen machen einen wahren Actionblockbuster aus dem Film, bei dem man allerdings sehr schnell an Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen erinnert wird. Ein großes Plus bekommt der Film durch seine Atmosphäre. London um das Jahr 1890 wurde düster dargestellt, der Bau der Tower Bridge wurde gekonnt in Szene gesetzt.
Fazit: Für Action-Krimi-Fans ist dieser Unterhaltungsfilm sehr zu empfehlen. Eingefleischte Sherlock Holmes Fans wird er sicherlich nicht so sehr überzeugen. Jeder Sherlock Holmes Neuling sollte einfach mal einen Blick auf den Trailer werfen um dann selbst zu entscheiden ob man den Film im Kino oder später gemütlich zu Hause vor dem heimischen Fernseher sehen möchte.
Von mir bekommt Sherlock Holmes 4 von 5 Punkte für rasante Action und ein gewaltiges CGI-London.

